Die Traueranzeige sowie auch die Trauerkarte dient der Bekanntgabe eines Todesfalls und manchmal auch als Einladung zur Trauerfeier. Sie drückt den Verlust eines geliebten Menschen aus und benennt die Trauernden. 

3 wichtige Fragen vorweg

Noch vor der Auswahl eines passenden Trauerverses oder der gewünschten Schriftart, sollte man die folgenden 3 Kernfragen klären:

Eine Traueranzeige mit Termin ist quasi eine Einladung für Jedermann, dem Abschied beizuwohnen. Wenn Sie Sorge haben, dass der Umfang dadurch zu groß werden könnte oder Sie lieber im engsten Kreis bleiben möchten, sollte statt dem Datum lieber der Hinweis, „Die Beisetzung/Beerdigung findet im engsten Familienkreis statt.“ gewählt werden.

Besonders bei größerem Verwandtschaftskreis ist die Frage nach dem „Wer?“ und „In welcher Reihenfolge?“ ein abendfüllendes Thema. Sollen neben Ehegatten, Kindern und Enkeln auch die Geschwister mit erwähnt werden? Oder die langjährigen Freunde, die uns viel näher standen? Wie verhält es sich mit geschiedenen Schwiegerkindern? 

Schließlich möchte man niemandem auf die Füße treten oder gar jemanden vergessen. 

Wenn Sie planen den Termin der Trauerfeier bekannt zu geben und erwarten, dass Trauergäste teilnehmen sollte die Anzeige möglichst nicht zu kurzfristig veröffentlicht werden. Länger als 10 Tage Vorlauf empfehlen wir jedoch nicht.

Wenn die Anzeige erst im Nachhinein erscheinen soll, sind Sie natürlich wesentlich flexibler. Bedenken Sie jedoch auch, dass die Bekanntgabe der Todesnachricht somit auch verzögert ist und viele Menschen daher nicht wissen, dass Sie gerade trauern. 

Bestandteile einer Traueranzeige

Eine Traueranzeige hat normalerweise eine genaue Aufteilung. Wir möchten aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass jede Anzeige individuell gestaltet werden darf. Mit eigenen Formulierungen und Ideen. Die nachfolgende Aufstellung soll nur als grober Leitfaden dienen.

Der Name des Verstorbenen

Üblicherweise werden akademische Titel mit erwähnt. Ebenso der Geburtsname. War jemand für seinen Beruf bekannt, kann auch dieser unterhalb des Namens stehen. Gleiches gilt für Ehrentitel wie z. B. Träger des Bundesverdienstkreuzes

Geburts- und Sterbedatum

Tag, Monat und Jahr werden in den meisten Fällen verwendet. Seltener wird nur der Monat und das Jahr geschrieben oder auch nur das Sterbedatum.

Die Angehörigen

Gefolgt von einem kurzen Anlauf, wie z.B. „in stiller Trauer:“ oder „in Liebe und Dankbarkeit:“ werden die Trauernden aufgeführt. Am geläufigsten ist eine Aufzählung der Namen wobei man auch stellvertretend „Im Namen aller Angehörigen“ schreiben kann.

Der Ort des Trauerfalls

Seltener wird die Traueradresse in der Zeitung bekanntgegeben. Stattdessen schreibt man nur den Ortsnamen oder Ortsteil.

Termin der Trauerfeier

Möchte man jedem die Möglichkeit geben, der Trauerfeier beizuwohnen sollte man den Termin in der Traueranzeige bekanntgeben. So erreicht man auch entfernte Freunde und Weggefährten, von denen man keine Kontaktdaten hat.

Wichtige Hinweise für Trauergäste

  • Handelt es sich um eine Urnentrauerfeier, sollte man dies auch so benennen. Andernfalls wissen die Gäste nicht, ob die Feier am Sarg oder an der Urne stattfindet.
  • Soll auf Blumen- und Kranzspenden verzichtet und dafür z.B. an eine gemeinnützige Organisation gespendet werden, so kann man diese direkt mit Kontoverbindung benennen und als Stichwort den Namen des Verstorbenen angeben.
  • Soll ausdrücklich auf Trauerkleidung verzichtet werden, kann man dies ebenfalls einbringen
  • Sind Beileidsbekundungen nicht erwünscht, bittet man davon abzusehen und verweist stattdessen auf das Kondolenzbuch.

Individuelle Gestaltung

Die Traueranzeige kann ein Foto des Verstorbenen enthalten. 

Man kann ein bestimmtes Symbol in die Traueranzeige einfügen, sog. Vignetten. Oft werden Kreuze, Rosen und betende Hände verwendet.

Immer öfter werden aber auch moderne Bildelemente gewählt. Fotoausschnitte, Sonnenuntergänge oder Naturbilder.

Trauervers: ein kurzer Spruch, ein Gedicht oder ein Psalm. Es können aber auch ein paar persönliche Zeilen sein. 

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